Unsere Geschichte

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Die nördlichste Glashütte Deutschlands und die einzige in Sachsen-Anhalt wurde 1949 von sudetendeutschen Glasmachern und Schleifern gegründet. Damit lebte die jahrtausende alte Tradition der Glasmacherkunst, die durch die Schließung der letzten Hütte des Ostharzes im Jacobsbruch 1843 verlorengegangen war, wieder auf.

Es war ein sehr bescheidener Anfang und das einzige Kapital war zunächst das oft über Generationen vererbte handwerkliche Können der Glasmacher. In den 60er Jahren wurde die Hütte neben anderen kunsthandwerklichen produzierenden Betrieben der Hochschule für Kunst und Design, Halle Burg-Giebichenstein, angegliedert. Lehrer und Studenten forderten mit ihren Experimenten die Fähigkeiten der Glasmacher weit über das gewöhnliche Maß heraus. Mit der Übernahme der Glasmanufaktur durch das Land Sachsen-Anhalt im Jahre 1993 konnte ein traditionsreiches und in der Region einmaliges Kunsthandwerk erhalten werden.

Am 1. Oktober 2004 wurde die Glasmanufaktur Harzkristall privatisiert. Zwischenzeitlich wurden umfangreiche Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, so dass die Glasmanufaktur weit über die Landesgrenzen hinaus für die Besucher eine Attraktion darstellt und somit zu einen unverzichtbarem touristischen Leistungsträger geworden ist. Glas ist der älteste von Menschen geschaffene künstliche Rohstoff. 2500 v. Chr., als die Pyramiden von Giseh gebaut wurden, fertigte man schon Schmuck aus Glas. Die Hauptbestandteile dieses edlen Werkstoffes sind Sand, Soda, Pottasche und Kalk. Die genaue Rezeptur bleibt natürlich stets ein Geheimnis der Glashütte.

Wie präsentieren Ihnen auf 2.500 m² Einkaufsfläche die Vielfalt unserer eigenen Kollektionen – Vasen, Schalen, Trinkgläser, Kerzen, Schmuck, Glaskunst und Leuchten im Harzkristall-Design, aber auch Gläser befreundeter Hütten aus ganz Europa.

Staunen, erleben und einkaufen – Sie sind herzlich eingeladen, unsere Glasmanufaktur Harzkristall zu besuchen!